ÜBER

Miriam Yosef ist Autorin und Wissenschaftlerin aus dem Ruhrgebiet. Ihr akademischer Weg führte sie von International Development an der London School of Economics and Political Science über Human Rights an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bis zu ihrer Promotion an der Universität Duisburg-Essen, wo sie sich den Verflechtungen von Antisemitismus, Universalismus, Intersektionalität und Aschkenormativität widmet.

In ihrem literarischen Schreiben verwebt sie diasporische Perspektiven mit Fragen nach Erinnerung, Widerstand, Entfremdung und Zugehörigkeit. Ihre Texte wandern zwischen Prosa, Lyrik, Essay und Performance und finden ihren Weg in Anthologien, Magazine und auf Bühnen.

Beratung & Bildungsarbeit

Im Zentrum ihrer Arbeit steht communitybasiertes Empowerment, getragen von intersektionalen Perspektiven und rassismus- sowie antisemitismuskritischen Bildungsansätzen. Sie konzipiert und begleitet Workshops, Fortbildungen und langfristig angelegte Bildungsprozesse und steht Organisationen, Institutionen und Unternehmen zur Seite, wenn es darum geht, kritische Perspektiven nachhaltig in ihre Arbeit zu integrieren –  durch fachliche Beratung, kritisches Lektorat und Sensitivity Reading.

Künstlerische & literarische Arbeit

Als Autorin, freie Künstlerin und Theatermacherin verbindet sie in ihren Arbeiten Erinnerung, Zugehörigkeit und Widerständigkeit. 2020 gründete sie gemeinsam mit Thu Hoài Tran das Institut für Affirmative Sabotage. Ihre bisherigen Theaterarbeiten und Performances fanden unter anderem am Staatstheater Nürnberg, den Pfalzbau Bühnen in Ludwigshafen, dem Pathos Theater München sowie für das Jüdische Museum Berlin statt.

Projekte